Die 9 Besten Aktivitäten in Big Sur Kalifornien + 2 echte Geheimtipps (2026)
Big Sur zu erkunden war ohne Frage eines meiner absoluten Highlights während meiner gesamten Reise durch Kalifornien. Die Natur hier gehört wirklich zu den beeindruckendsten, die ich jemals gesehen habe: endlose Küstenlinien mit beeindruckenden Klippen, riesige Wellen direkt am Meer, wunderschöne Redwood-Wälder, unglaubliche Aussichtspunkte und jede Menge richtig coole Aktivitäten.
Ich bin tatsächlich gerade erst von meiner Reise zurückgekommen und wollte diesen Guide deshalb so schnell wie möglich mit euch teilen. Hier möchte Ich euch die besten Dinge zeigen, die ihr in Big Sur machen könnt, und natürlich auch ein paar meiner persönlichen Geheimtipps, die nicht unbedingt jeder auf dem Radar hat.
Während meines Besuchs habe ich wirklich versucht, so viel wie möglich mitzunehmen, von wunderschönen Wanderungen über die berühmten Wasserfälle bis hin zu richtig süßen Cafés und Restaurants. Deshalb ist diese Liste eine Mischung aus den absoluten Highlights in Big Sur und meinen persönlichen Favoriten.
Meine Top Hotels in Big Sur Kalifornien
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Die besten Aktivitäten in Big Sur Kalifornien – Meine Eigene Erfahrung
Ich war mittlerweile schon ein paar Mal in Kalifornien, aber meine letzte Reise war mit Abstand die beste bisher.
Ich hatte vorher noch nie einen richtigen Roadtrip durch Kalifornien gemacht, aber dieses Mal wollte ich es endlich durchziehen. Und dabei habe ich es auch endlich nach Big Sur geschafft, ein Ort, der schon seit Ewigkeiten auf meiner Bucket List stand.
Da der berühmte Highway 1 durch Big Sur wegen großer Straßensperrungen fast drei Jahre lang teilweise nicht befahrbar war, musste ich die Chance einfach nutzen, als die komplette Strecke endlich wieder geöffnet wurde.
Ich habe insgesamt drei volle Tage damit verbracht, Big Sur und die Umgebung zu erkunden, und ich habe wirklich versucht, das Beste aus der Zeit herauszuholen.
Ich bin den berühmten Highway 1 entlanggefahren und kann euch direkt sagen: Die Aussicht auf die Küste ist einfach verrückt. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass auch nur eines meiner Fotos diesem Ort wirklich gerecht wird.
Wir sind durch die Wälder gewandert, haben richtig geiles amerikanisches Essen gefunden, wunderschöne Wasserfälle gesehen und an den Stränden entspannt, also eigentlich alles gemacht, was für mich zu einem perfekten Big-Sur-Erlebnis dazugehört.
Ich muss aber auch sagen, dass ich bei dieser Reise wirklich unglaublich Glück hatte. Einer meiner besten Freunde lebt in der Gegend und kennt dort einige Leute, wodurch ich Big Sur quasi von echten Einheimischen gezeigt bekommen habe.
Das hat natürlich extrem geholfen, weil ich dadurch einige der besten Spots entdecken konnte, die man vielleicht nicht direkt bei Google findet. Sie hatten absolut kein Problem damit, dass ich unsere Erfahrungen hier auf dem Blog teile, und deshalb freue ich mich umso mehr, diesen Artikel mit euch zusammenzustellen.

Meine Top Tipps für Euren Besuch in Big Sur
Mietet euch ein Auto!!
Für die meisten von euch ist das wahrscheinlich sowieso klar, aber da ich auch viele internationale Leser habe, möchte ich es nochmal ganz deutlich sagen: Ihr braucht in Big Sur unbedingt ein Auto (und ehrlich gesagt gilt das eigentlich für fast ganz Kalifornien).
Ich hatte während meines gesamten dreiwöchigen Roadtrips ein Mietauto, das ich über Kayak gebucht hatte, und es hat alles super problemlos funktioniert. Übrigens: Ich hatte nur einen ganz normalen kleinen Sedan und brauchte überhaupt keinen großen SUV auch wenn das natürlich deutlich cooler ist, da bin ich ganz ehrlich.
Bedenkt außerdem, dass Big Sur zwar offiziell ein Ort ist, sich aber überhaupt nicht wie eine typische Stadt anfühlt. Im Grunde ist es einfach eine super lange Küstenstraße mit einzelnen Hotels, Unterkünften und Restaurants, die irgendwo dazwischen verteilt liegen.
Deshalb mussten wir eigentlich jeden Tag mit dem Auto los, um irgendwo hinzukommen. Aber ganz ehrlich: Bei diesen Aussichten hat sich jede einzelne Fahrt gelohnt, denn die Fahrt selbst war schon ein Erlebnis.
Bucht eure Unterkunft frühzeitig
Das ist etwas, was ich eigentlich bei jeder Reise empfehle, aber für einen Ort wie Big Sur gilt das nochmal doppelt.
Ihr solltet eure Unterkunft wirklich früh genug buchen, besonders wenn ihr im Sommer reisen oder ein Wochenende dort verbringen möchtet.
Wir hatten noch Glück, weil der Juni noch nicht komplett voll war. Wir haben im Big Sur Campground & Cabins in der süßesten kleinen Blockhütte übernachtet und fanden es einfach richtig schön. Es gibt natürlich auch deutlich luxuriösere Alternativen aber die sind dann auch deutlich teurer!
Fahrt vorsichtig (vor allem beim Anhalten am Straßenrand)
Da wir drei volle Tage in Big Sur waren, bin ich den Highway 1 natürlich ziemlich oft hoch und runter gefahren. Viele Wanderwege, Aussichtspunkte und Fotospots liegen wirklich direkt an der Straße.
Das bedeutet aber auch: Leute bremsen plötzlich ab, fahren an den Straßenrand oder halten einfach spontan an, weil sie eine schöne Aussicht entdeckt haben.
Ich musste deshalb beim Fahren wirklich die ganze Zeit konzentriert bleiben. Besonders rund um die Bixby Bridge wurde es teilweise ziemlich chaotisch, weil einige Leute etwas unvorsichtig gefahren sind. Also nehmt euch Zeit, fahrt entspannt und passt gut auf.
Packt vernünftige Schuhe und Ausrüstung ein
Dieser Tipp ist wahrscheinlich nicht für jeden relevant, denn ich weiß, dass manche Leute nach Big Sur kommen, um einfach am Fluss zu entspannen, in der Unterkunft abzuhängen oder im Whirlpool zu sitzen.
Wir waren allerdings ziemlich viel wandern und einige der Trails waren tatsächlich anspruchsvoller, als ich vorher gedacht hätte.
Ich habe mich unterwegs ein paar Mal geärgert, dass ich keinen richtigen Wanderrucksack und keine ordentlichen Wanderschuhe dabei hatte, weil ich beides einfach vergessen hatte einzupacken.
Wenn ihr also mehrere Outdoor-Abenteuer geplant habt, packt definitiv die richtige Ausrüstung ein.
Startet früh in den Tag, um die Menschenmassen zu vermeiden
Ich würde euch wirklich empfehlen, früh aufzustehen und zeitig loszufahren, um die größten Menschenmassen zu vermeiden.
Wir waren eigentlich fast jeden Tag spätestens gegen 8 Uhr aus der Hütte raus und unterwegs. Ich weiß, das klingt im Urlaub vielleicht etwas verrückt, aber beliebte Orte wie die Pfeiffer Falls oder Point Lobos werden im Laufe des Tages richtig voll.
Gerade die Parkplatzsituation kann später ziemlich nervig werden, weil es einfach nicht genug Plätze für alle gibt.
Nutzt die kostenlosen Parkmöglichkeiten am Straßenrand
Noch ein letzter kleiner Tipp, besonders für Orte wie Point Lobos und die Pfeiffer Falls Trails: Wenn ihr in den kleinen Schotterbuchten am Straßenrand parkt, ist das komplett kostenlos.
Wenn ihr dagegen direkt auf die offiziellen Parkplätze der State Parks fahrt, kostet das meistens ungefähr 15 US-Dollar pro Fahrzeug.
Wir haben deshalb meistens einfach am Straßenrand geparkt, ein bisschen Geld gespart und gleichzeitig die langen Warteschlangen an den Parkplätzen vermieden. Für uns hat das perfekt funktioniert.
Meine Top Sehenswürdigkeiten in Big Sur Kalifornien USA
1. Fahrt den Highway One durch Big Sur
Die wohl offensichtlichste und gleichzeitig berühmteste Sache, die ihr in Big Sur machen könnt, ist einfach den Highway 1 entlangzufahren.
Die Straße war wegen großer Erdrutsche lange Zeit teilweise gesperrt und wurde erst kurz vor meinem Besuch wieder komplett geöffnet. Deshalb wollten wir die Chance natürlich unbedingt nutzen und so viel wie möglich davon sehen.
Da wir drei volle Tage in Big Sur verbracht haben, sind wir den Highway 1 am Ende tatsächlich ziemlich oft hoch und runter gefahren.
Wenn ihr die bestmögliche Erfahrung haben möchtet, würde ich euch definitiv empfehlen, von Norden nach Süden zu fahren. Dadurch fahrt ihr auf der Außenseite der Straße, direkt neben den Klippen, und habt meiner Meinung nach die besten Ausblicke auf die Küste.
Für mich war der schönste Abschnitt landschaftlich definitiv die Strecke zwischen der Bixby Bridge und den McWay Falls. Die Aussicht dort ist einfach unglaublich.
Beachtet aber, dass das Wetter hier wirklich ein bisschen Glücksspiel sein kann. Wir hatten während unseres Besuchs tatsächlich einige bewölkte und neblige Tage. Aber selbst dann sah die Küste immer noch wunderschön aus.

2. Geht auf jeden Fall in Big Sur wandern
Da ich zusammen mit einer Gruppe von Freunden unterwegs war, die alle sehr gerne draußen unterwegs sind, stand natürlich auch einiges an Wandern auf dem Programm.
Wir haben uns für den Boronda Trail bis hoch zum Timber Top entschieden und ich muss ehrlich sagen: Die Wanderung hatte es wirklich in sich.
Mit ungefähr 10 Kilometern Hin- und Rückweg klingt sie auf den ersten Blick gar nicht so schlimm. Das Problem sind allerdings die knapp 750 Höhenmeter, die wir fast komplett am Stück nach oben gelaufen sind. Ich hatte zwischendurch wirklich schon ein paar Mal meine Zweifel, ob sich das überhaupt lohnt.
Oben angekommen waren die aber sofort wieder vergessen. Der Blick über die Küste und den Pazifik war einfach unglaublich und definitiv einer der schönsten Ausblicke, die wir während unserer gesamten Zeit in Big Sur hatten.
Wenn ihr gerne wandert und auch vor einer etwas anstrengenderen Tour nicht zurückschreckt, kann ich euch den Trail wirklich empfehlen. Auch wenn ich danach komplett erledigt war, würde ich ihn jederzeit wieder laufen.
Falls ihr es allerdings etwas entspannter angehen möchtet, gibt es in Big Sur auch deutlich einfachere Wanderungen.
Rund um die Pfeiffer Falls führen mehrere schöne Wege durch die riesigen Redwood-Wälder, vorbei an kleinen Flüssen und natürlich zum Wasserfall selbst. Die Wanderung dort ist wirklich super easy und eignet sich perfekt für Familien oder alle, die einfach ein bisschen Zeit in der Natur verbringen möchten, ohne danach völlig außer Atem zu sein.

3. Besucht die Henry Miller Memorial Library
Einer meiner Lieblingsorte in Big Sur war definitiv die Henry Miller Memorial Library. Ich persönlich liebe es einfach, auf Reisen besondere Buchläden oder Bibliotheken zu besuchen und da passt diese natürlich super ins Bild.
Falls ihr übrigens eine größere Kalifornien-Rundreise plant und genauso gerne lest wie ich, dann schaut euch unbedingt auch Bart’s Books in Ojai an. Das ist eine richtig coole Open-Air-Buchhandlung die auch richtig cool ist.
Die Henry Miller Memorial Library liegt etwas versteckt mitten zwischen den riesigen Redwood-Bäumen in Big Sur und hat eine total besondere Atmosphäre.
Natürlich gibt es jede Menge Bücher zum Stöbern, aber auf dem gesamten Gelände findet ihr auch überall kleine Kunstwerke und Installationen von lokalen Künstlern. Dadurch wirkt der ganze Ort irgendwie fast schon ein bisschen mystisch.
Ich fand es richtig schön, einfach ein wenig über das Gelände zu schlendern, durch die Bücher zu stöbern, mir einen Kaffee zu holen und noch eine Weile auf der Terrasse zu sitzen. Genau solche Orte machen eine Reise für mich irgendwie besonders.



4. Schaut bei Nepenthe vorbei (Restaurant)
Ein super geniales Restaurant mit fantastischen Ausblicken, und somit auch eines meiner favorites ist Nepenthe.
Das Restaurant liegt direkt oben auf den Klippen und hat eine riesige Terrasse mit einer Aussicht, die wirklich kaum zu toppen ist. Allein für den Blick lohnt sich ein Besuch meiner Meinung nach schon.
Wir waren dort am späten Nachmittag zum Lunch und ich habe mir das Steak Sandwich zusammen mit einem kalten Bier gegönnt. Und ich muss ehrlich sagen: Nach einem ganzen Tag voller Wanderungen hat das einfach perfekt gepasst.
Falls ihr dort auch essen möchtet, solltet ihr allerdings etwas Zeit einplanen. Wir mussten ungefähr 30 Minuten auf einen Tisch warten, weil das Restaurant wirklich extrem beliebt ist. Reservierungen gibt es dort übrigens keine.
5. Take a photo at Bixby Bridge
Wenn ihr nach Big Sur kommt, dann gehört ein Stopp an der Bixby Bridge einfach mit dazu.
Die Bixby Brücke ist mit Abstand das wohl bekannteste Wahrzeichen der Region und wahrscheinlich der Fotospot, den die meisten von euch mit Big Sur verbinden. Auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass es für mich persönlich während der Reise sogar noch schönere Aussichtspunkte gab.
Trotzdem mussten wir natürlich kurz anhalten und das obligatorische Foto machen.
Kurze Warnung meinerseits: Die Parksituation hier kann wirklich ziemlich chaotisch werden. Die kleinen Parkbuchten am Straßenrand sind oft komplett voll und ständig fahren Autos langsam hin und her auf der Suche nach einem freien Platz und dadurch entsteht teilweise ein ziemliches Durcheinander.
Wir waren so gegen 18 Uhr dort und das war im Nachhinein genau die richtige Entscheidung. Die meisten Tagesausflügler waren zu diesem Zeitpunkt schon wieder unterwegs und es war deutlich entspannter als tagsüber.
Mein Tipp wäre deshalb ganz klar: Fahrt entweder früh morgens oder erst am frühen Abend zur Bixby Bridge. So habt ihr deutlich bessere Chancen auf einen Parkplatz und könnt das ganze Chaos ganz entspannt umgehen.

6. Erkundet Pfeiffer Falls (Wasserfall)
Auch wenn mir die große (und anstrengende) Wanderung zum Timber Top richtig gut gefallen hat, waren die Wege rund um die Pfeiffer Falls am Ende tatsächlich mein persönliches Highlight.
Wenn ich ehrlich bin, lag das aber auch einfach daran, dass die Wanderung hier am Pfeiffer Falls deutlich entspannter war.
Falls ihr also nicht gerade in Topform seid, mit Kindern unterwegs seid oder im Urlaub einfach keine Lust habt, komplett verschwitzt auf einem Berg anzukommen, dann würde ich euch die Pfeiffer Falls auf jeden Fall eher empfehlen.
Die Landschaft dort ist einfach wunderschön. Überall stehen riesige Redwood-Bäume, die Wege sind super gepflegt, zwischendurch lauft ihr über kleine Holzbrücken, kommt an einem Fluss vorbei und am Ende wartet dann natürlich noch der Wasserfall.
Wenn ihr mich also nach einer Wanderung fragen würdet, die ich wirklich jedem empfehlen kann, dann wären die Pfeiffer Falls wahrscheinlich meine erste Wahl.




7. Mittagessen im Big Sur River Inn
In Big Sur gibt es ein paar richtig coole Restaurants, Cafés und kleine Bars und während unserer drei Tage dort habe ich mich natürlich einmal quer durchprobiert.
Mein absolutes top Restaurant war am Ende aber ganz klar das Big Sur River Inn.
Das aller geilste ist hier, dass mitten im flachen Fluss dort einfach Holzstühle stehen , auf die man sich setzen kann. Also saßen wir mit einem kalten Bier in der Hand und den Füßen im Wasser und ich muss ehrlich sagen: Nach einem ganzen Tag voller Wanderungen hätte es kaum besser sein können.
Allein dafür würde ich jederzeit wieder vorbeikommen.
Direkt nebenan gibt es außerdem noch das Village Cafe und wie ihr mittlerweile wahrscheinlich schon gemerkt habt, bin ich ein absoluter Kaffee-Fanatiker.
Natürlich musste ich den Cappuccino dort ausprobieren und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Falls ihr also sowieso im Big Sur River Inn vorbeischaut, solltet ihr euch den Kaffee auf keinen Fall entgehen lassen.


8. Besucht die McWay Falls
Noch ein Wasserfall, den ich euch empfehlen möchte, sind die McWay Falls.
Das Besondere hier ist, dass der Wasserfall direkt von den Klippen hinunter auf den kleinen Sandstrand und anschließend ins Meer fließt. So etwas hatte ich vorher ehrlich gesagt noch nie gesehen und allein deshalb hat sich der Stopp hier schon gelohnt.
Das Beste daran ist aber, wie unkompliziert der Besuch ist. Ihr müsst nämlich überhaupt keine große Wanderung machen. Wir haben unser Auto einfach in einer kleinen Parkbucht direkt am Highway 1 abgestellt und waren innerhalb weniger Minuten am Aussichtspunkt.
Wir waren erst gegen 18 Uhr hier und hatten überhaupt keine Probleme, noch einen Parkplatz zu bekommen. Allerdings gibt es dort insgesamt vielleicht Platz für 15 Autos oder so und deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass es tagsüber ziemlich voll wird (besonders am Wochenende).
Dort gibt es sogar noch einen kleinen Weg, der etwas näher an den Aussichtspunkt heranführt. Als wir dort waren, war dieser allerdings wegen Bauarbeiten leider gesperrt.
Kleiner Hinweis noch zum Schluss: An den Strand selbst kommt ihr leider nicht herunter, da die gesamte Bucht unter Naturschutz steht und nicht betreten werden darf.

9. Beobachtet Otter und Seelöwen im Point Lobos State Park
Ich muss sagen, dass ich wirklich komplett begeistert bin von der ganzen Tierwelt in Kalifornien und besonders rund um Big Sur.
Ich habe hier in Kalifornien viel mehr Otter, Robben und Seelöwen gesehen, als ich eigentlich erwartet hatte. Genau deshalb ärgert es mich auch heute noch ein bisschen, dass Point Lobos der einzige Ort auf dieser Liste ist, den ich selbst leider nicht geschafft habe.
Wir wollten unbedingt hin, weil der Point Lobos State Park einfach wunderschön sein soll. Dort gibt es riesige Bäume, tolle Wanderwege und wohl richtig coole Klippen, von denen aus man mit etwas Glück direkt von der Küste aus Otter und Seelöwen beobachten kann. Mit ganz viel Glück sieht man sogar Wale.
Leider ist der Park aber auch unglaublich beliebt und kann ziemlich voll werden.
Als wir gegen 10 Uhr dort angekommen sind, war die komplette Straße bereits mit Autos vollgestellt und wir hatten absolut keine Chance, noch einen Parkplatz zu bekommen.
Wenn ihr Point Lobos besuchen möchtet, macht also nicht denselben Fehler wie wir und kommt unbedingt deutlich früher am Morgen. Ganz ehrlich, wenn ihr es schafft dann versucht hier um 7 Uhr morgens anzukommen.
Alternativ soll auch der Julia Pfeiffer Burns State Park richtig schön, und etwas weniger überlaufen sein.
Meine Zwei Geheimtipps für Big Sur Kalifornien
Picknick am Sand Dollar Beach
Meiner Meinung nach ist der Sand Dollar Beach der perfekte Ort für ein Picknick in Big Sur.
Wir hatten eigentlich immer eine keine Picknickdecke und Badesachen im Auto dabei, einfach für den Fall der Fälle. Also haben wir uns eines Tages ein paar Sandwiches und Snacks eingepackt, sind hierhergefahren und haben am Strand gesessen und die Wellen beobachtet.
Es war wirklich wunderschön und ganz ehrlich es war auch eine super Möglichkeit, etwas Geld zu sparen.
Wir waren drei Wochen mit dem Auto durch Kalifornien unterwegs und jeden Tag essen zu gehen wäre auf Dauer richtig teuer geworden. Deswegen haben wir uns oft dazu entschieden Sandwiches zu machen, Obst einzupacken und einfach irgendwo am Strand ein Picknick zu machen.
Tagesausflug zu den Weingütern im Carmel Valley
Ich weiß, dieser Tipp liegt technisch gesehen nicht wirkich in Big Sur, sondern im Carmel Valley, welches aber wirklich nur einen Katzensprung entfernt ist.
Ich musste diesen Ort aber einfach mit auf die Liste packen, weil ich die Weingüter dort richtig toll fand.
Ich würde euch auf jeden Fall empfehlen, die kurze Fahrt dorthin einzuplanen. Wir waren in der Folktale Winery (Folktale Weingut) im Carmel Valley und es war einfach so, so schön!
Das Personal war super freundlich, das Essen war richtig gut und die ganze Atmosphäre war einfach entspannt und gemütlich.
Manche Weingüter können sich ja etwas steif oder schickimicki anfühlen, und genau das mag ich eigentlich nicht so gerne. Dort war es aber komplett anders: wunderschön gelegen, aber trotzdem locker und entspannt.

FAQs zu den besten Aktivitäten in Big Sur Kalifornien
Welche kostenlosen Aktivitäten gibt es in Big Sur?
Es gibt richtig viele kostenlose Dinge, die ihr in Big Sur machen könnt. Die Wanderungen rund um die Pfeiffer Falls, die Tour hoch zum Timber Top oder ein Stopp an der Bixby Bridge und den McWay Falls kosten euch keinen Cent.
Wo sollte ich in Big Sur übernachten?
Das kommt natürlich ganz darauf an, welche Art von Reise ihr plant. Ich persönlich habe im Big Sur Campground and Cabins übernachtet und war wirklich begeistert. Wir hatten eine kleine Hütte mit einem Schlafzimmer und Küche und es war einfach super gemütlich und perfekt für unsere Zeit dort.
Brauche ich ein Auto für Big Sur?
Ja zu 100%, ohne Auto würde ich Big Sur wirklich nicht empfehlen. Die Gegend besteht im Grunde aus einer langen Küstenstraße mit Wanderwegen, Aussichtspunkten und Wasserfällen, die überall entlang der Strecke verteilt sind.
Ich würde euch auch absolut davon abraten, die eigentliche Straße zu Fuß entlangzulaufen. Wir haben unser Auto jeden einzelnen Tag gebraucht, eigentlich für alles, was wir gemacht haben.
Ist Big Sur teuer?
Verglichen mit vielen anderen Orten, die ich in Kalifornien besucht habe, würde ich tatsächlich sagen: Nein, Big Sur ist gar nicht so teuer.
Klar, Unterkünfte können etwas kostspieliger sein und auch Essen gehen läppert sich schnell. Aber was die Aktivitäten angeht, sind fast alle Wanderungen, Strände und Wasserfälle komplett kostenlos.
Kann man in Big Sur campen?
Auf jeden Fall. Es gibt einige sehr schöne offizielle Campingplätze in Big Sur. Ich habe dort aber auch viele Leute getroffen, die mit dem Rucksack unterwegs waren und einfach in der Natur ihr Zelt aufgeschlagen haben.
Fazit: Meine besten Sehenswürdigkeiten in Big Sur Kalifornien
Ich war mittlerweile an ziemlich vielen Orten in Kalifornien und wenn es nur um die Natur und darum geht, wie viel Spaß ich beim Erkunden hatte, gehört Big Sur für mich definitiv ganz oben auf die Liste, direkt neben Lake Tahoe.
Ich würde jederzeit wieder nach Big Sur zurückkommen, vor allem jetzt, wo der Highway 1 wieder komplett geöffnet ist.
Die gesamte Strecke von Big Sur bis runter nach Santa Barbara zu fahren, ist meiner Meinung nach einfach ein absolutes Kalifornien-Highlight.
Ich hoffe, dieser kleine Reiseführer zu den besten Aktivitäten in Big Sur hat euch einen guten Überblick über meine Lieblingsorte gegeben und hilft euch dabei, eure eigene Reise dorthin zu planen!
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