Big Sur Roadtrip: Die perfekte 3 Tage Route durch Kaliforniens schönste Küstenlandschaft 2026
Schon seit Jahren wollte ich unbedingt einmal einen richtigen coolen Roadtrip entlang der kalifornischen Küste machen.
Jetzt, nachdem ich ihn endlich gemacht habe, kann ich euch zwei Dinge sagen: Erstens war die Reise einfach der Hammer und zweitens war Big Sur ohne jeden Zweifel eines der absoluten Highlights meines gesamten Roadtrips durch Kalifornien.
Big Sur ist ein wunderschöner Küstenabschnitt südlich von San Francisco mit wirklich spektakulären Klippen über dem Pazifik, dem legendären Highway 1, den wir natürlich ausgiebig entlanggefahren sind, und jeder Menge toller Wanderungen und anderer cooler Aktivitäten.
Ich selbst habe insgesamt 3 Tage in Big Sur und der Umgebung verbracht und in dieser Zeit wirklich versucht, so viel wie möglich mitzunehmen.
Genau deshalb dachte ich mir, ich stelle euch einfach die Route zusammen, die ich heute genauso wieder machen würde.
In diesem Guide findet ihr meinen perfekten 3 Tages in Big Sur Roadtrip, inklusive meiner Lieblingsaktivitäten, jeder Menge praktischer Tipps und natürlich auch meinen persönlichen Empfehlungen, wo ihr am besten übernachten könnt.
Meine Top Hotels in Big Sur Kalifornien
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Big Sur Roadtrip – Meine eigenen Erfahrungen
Wie ich ja schon erzählt habe, haben wir einen kompletten Roadtrip von San Francisco bis runter nach San Diego gemacht. Natürlich durfte dabei auch Big Sur nicht fehlen und insgesamt haben wir dort drei volle Tage verbracht.
Los ging es für uns in Carmel-by-the-Sea. Auch wenn der Ort technisch gesehen nicht mehr zu Big Sur gehört, beginnt hier für mich eigentlich das Abenteuer entlang des Highway 1.
Bevor wir weiter Richtung Süden gefahren sind, haben wir uns dort noch ein paar richtig schöne Weingüter angeschaut, was mir richtig gut gefallen hat. Mein top Weingut das wir besucht haben war Folktale. Richtig schöne Location und super Wein!
Danach ging es immer weiter die Küste entlang. Wir sind unglaublich viel gewandert, haben jede Menge gutes Essen ausprobiert (Hauptsächlich amerikanisch natürlich) und gefühlt hinter jeder Kurve auf den nächsten Wahnsinnsausblick gewartet.
Zu meinen absoluten Highlights gehörte auf jeden Fall die Wanderung zum Timber Top. Die Tour war wirklich richtig anstrengend, aber die Aussicht von dort oben war jede einzelne Schweißperle wert.
Ich hab auch die ganzen Restaurants mit Terrassen hier so sehr gefeiert wie z.B. das Big Sur Taphouse. Nach einem langen Wandertag dort auf der Terrasse zu sitzen, was zu essen, ein kaltes Bier zu trinken und einfach die Atmosphäre zu genießen war wirklich einfach richtig genial.
Alles in allem hatte ich in Big Sur eine richtig tolle Zeit. Wenn ihr mich fragt, gehört die Region mittlerweile ganz klar zu meinen absoluten Lieblingsorten in Kalifornien.
Die Kombination aus den riesigen Redwood-Wäldern, den Wasserfällen, den Wanderwegen, den Stränden und dieser unglaublichen Küste ist einfach etwas ganz Besonderes.
Dazu kam noch, dass wir in einer kleinen Blockhütte im Big Sur Campground & Cabins übernachtet haben. Genau so hatte ich mir einen Aufenthalt in Big Sur vorgestellt. Gemütlich, mitten in der Natur und einfach der perfekte Ausgangspunkt, um jeden Tag neue Ecken dieser wunderschönen Region zu entdecken.

Meine Tipps für 3 Tage in Big Sur Kalifornien
Sucht euch den richtigen Ort für euren Mietwagen aus
Der Tipp gilt eigentlich nicht nur für Big Sur, sondern für einen Roadtrip durch Kalifornien generell: Besorgt euch unbedingt einen Mietwagen und überlegt euch vorher gut, wo ihr ihn abholt.
Natürlich könnt ihr euren Wagen auch erst in Monterey oder Santa Barbara mieten. Wir haben unseren allerdings direkt in der Innenstadt von San Francisco abgeholt und ihn für den gesamten Roadtrip behalten. Das war für uns definitiv die beste Entscheidung.
Das Praktische in den USA ist außerdem, dass bei den meisten Hotels und Motels kostenlose Parkplätze dabei sind. Ich buche meine Mietwagen übrigens fast immer über Kayak.com, weil ich dort die Preise verschiedener Anbieter ganz einfach vergleichen kann.
Und keine Sorge: Ihr braucht dafür keinen riesigen SUV!
Bucht eure Unterkunft möglichst früh (Wir hatten Pech und unsere erste Wahl war schon ausgebucht)
Wir haben versucht, alle unsere Unterkünfte so früh wie möglich zu buchen und das hat uns ehrlich gesagt einiges an Geld gespart. Gerade in Big Sur können die Hotelpreise ziemlich schnell durch die Decke gehen, vor allem an Wochenenden oder in der Hauptsaison.
Je früher ihr bucht, desto größer sind die Chancen, noch einen richtig guten Preis zu bekommen.
Falls ihr noch nach einer Empfehlung sucht: Wir haben im Big Sur Campground & Cabins übernachtet und ich würde dort jederzeit wieder buchen. Fernwood Resort soll aber auch richtig gut sein!
Rechnet mit schwierigen Parksituationen entlang des Highway 1
Big Sur ist keine klassische Stadt or Dorf und eigentlich besteht die Region hauptsächlich aus dem Highway 1, an dem sich dann immer wieder kleine Hotels, Restaurants, Wanderparkplätze und Aussichtspunkte befinden.
Wir sind deshalb ständig irgendwo rechts rangefahren, um eine Wanderung zu starten oder einen Aussichtspunkt anzuschauen. Und genau das machen natürlich alle anderen auch.
Deshalb solltet ihr euch nicht wundern, wenn der Verkehr plötzlich immer wieder langsamer wird oder sich kleine Staus bilden. Vor allem rund um die Bixby Bridge kann es teilweise ziemlich chaotisch werden.
Packt die richtige Ausrüstung ein (vor allem zum Wandern)
Ich bin in Big Sur deutlich mehr gewandert, als ich ursprünglich geplant hatte. Und um ganz ehrlich zu sein: Ich habe es ziemlich bereut, dass ich keine richtigen Wanderschuhe dabeihatte!!
Ich bin alle Wanderungen ganz normal in meinen Turnschuhen gelaufen. Das hat zwar funktioniert, optimal war es aber definitiv nicht. Wenn ihr also vorhabt, ein paar der schönen Wanderwege mitzunehmen, würde ich euch gute Wanderschuhe wirklich ans Herz legen.
Kümmert euch vorher um mobiles Internet
Egal wohin ich reise, und ganz besonders bei einem Roadtrip, ist gutes Internet auf dem Handy für mich absolut unverzichtbar. Ich nutze es ständig für Google Maps, um Restaurants zu finden, Unterkünfte nachzuschauen oder einfach spontan etwas zu recherchieren.
Während unseres gesamten Kalifornien-Roadtrips habe ich eine Holafly eSIM genutzt und war damit wirklich super zufrieden.
Die Verbindung war zuverlässig, die Einrichtung ging schnell und ich hatte während der gesamten Reise überhaupt keine Probleme damit. Falls ihr für euren Roadtrip noch nach einer eSIM sucht, kann ich sie euch auf jeden Fall empfehlen. Clickt hier für Preise!

Wo übernachten in Big Sur Kalifornien?
Wie ich oben schon kurz erwähnt habe, ist Big Sur keine richtige Stadt mit einem Ortskern oder einer großen Auswahl an Hotels.
Stattdessen verteilen sich die Unterkünfte, Restaurants und Hotels entlang des Highway 1. Genau deshalb gibt es hier auch deutlich weniger Übernachtungsmöglichkeiten als in vielen anderen Reisezielen in Kalifornien.
Wir selbst haben im Big Sur Campground & Cabins übernachtet und ich würde dort jederzeit wieder buchen.
Wir hatten eine kleine Blockhütte mitten im Redwood-Wald mit eigener Küche und genau so hatte ich mir meinen Aufenthalt in Big Sur vorgestellt. Gemütlich, ruhig und mitten in der Natur.
Klar, die Unterkunft ist eher rustikal als luxuriös, aber genau das macht für mich den Charme von Big Sur aus.
Falls ihr euch dagegen lieber etwas Besonderes gönnen möchtet, solltet ihr euch unbedingt das Alila Ventana Big Sur anschauen.
Das Hotel gehört definitiv zur Luxusklasse und ganz ehrlich: Nach einem langen Wandertag noch in den Pool oder den Whirlpool zu springen, klingt schon ziemlich verlockend.
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Mein Perfekter 3 Tage in Big Sur Roadtrip
Tag 1: Point Lobos State Park & Weingüter im Carmel Valley
Otter und Seelöwen im Point Lobos State Park beobachten
Einer der schönsten Orte rund um Big Sur ist für mich ganz klar das Point Lobos State Natural Reserve. Für uns war es praktisch der Start unseres Roadtrips entlang des Highway 1.
Der Park liegt ganz im Norden von Big Sur, direkt unterhalb von Carmel-by-the-Sea und Monterey. Falls ihr dort auch etwas Zeit verbringt: Zu beiden Orten habe ich übrigens auch eigene Guides geschrieben, denn auch dort gibt es jede Menge zu entdecken.
Point Lobos ist vor allem für seine wunderschönen Wanderwege entlang der Küste bekannt. Überall erwarten euch spektakuläre Ausblicke auf den Pazifik und mit etwas Glück könnt ihr sogar Wale vorbeiziehen sehen.
Mein persönliches Highlight waren aber ganz klar die vielen Otter und Seelöwen. Die süßen Otter liegen überall auf den Felsen oder treiben entspannt im Wasser und ich hätte ihnen ehrlich gesagt stundenlang zuschauen können.
Einen kleinen Tipp muss ich euch aber unbedingt mitgeben.
Point Lobos war mit Abstand der vollste Ort, den wir während unseres gesamten Aufenthalts in Big Sur besucht haben.
Als wir gegen 10 Uhr angekommen sind, war der komplette Parkplatz bereits voll und auch entlang der Straße standen die Autos Stoßstange an Stoßstange.
Wenn ihr den Park entspannt erleben möchtet, würde ich deshalb wirklich versuchen, schon gegen 8 Uhr morgens dort zu sein.


Weinprobe in der Folktale Winery
Ich weiß, ich weiß. Die Folktale Winery liegt streng genommen gar nicht mehr in Big Sur, sondern im Carmel Valley. Aber ganz ehrlich: Das Weingut ist nur etwa 30 bis 45 Minuten entfernt und mir hat es dort so gut gefallen, dass ich es euch einfach empfehlen musste.
Im Carmel Valley gibt es zwar einige richtig schöne Weingüter, meine Nummer 1 war am Ende aber ganz klar Folktale.
Das gesamte Gelände ist wunderschön angelegt, die Weinberge sind traumhaft und natürlich hat auch der Wein richtig gut geschmeckt. Wir hatten dort sogar richtig Glück und haben eine ganze Flasche Wein aufs Haus bekommen. Dazu haben wir uns noch eine Pizza bestellt, die wirklich überraschend lecker war.
Außerdem finden dort regelmäßig kleine Veranstaltungen statt. Als wir dort waren, gab es zum Beispiel einen Line-Dance-Kurs, was ich irgendwie richtig cool fand und überhaupt nicht erwartet hätte.



Tag 2: Bixby Bridge & Pfeiffer Falls
Ein Foto an der Bixby Bridge machen
Am zweiten Tag unserer Big-Sur-Reise wollten wir natürlich einige der bekanntesten Fotospots der Region besuchen. Und wenn es um den wohl ikonischsten Fotospot geht, kommt man an der Bixby Bridge einfach nicht vorbei.
Wir sind tatsächlich erst etwas später am Abend hingefahren, weil wir schon wussten, dass es dort tagsüber richtig voll werden kann. Das Problem ist nämlich: Es gibt hier keinen richtigen Parkplatz.
Eigentlich gibt es nur ein paar kleine Schotterflächen direkt am Straßenrand des Highway 1. Während ständig Autos an einem vorbeifahren, kann es deshalb ziemlich schwierig sein, überhaupt einen Platz zu finden.
Wir hatten aber Glück. Gegen 18 Uhr angekommen, konnten wir direkt einen Parkplatz ergattern und danach natürlich das klassische Foto machen.
Wenn Ich aber ganz ehrlich bin: Es ist jetzt nicht unbedingt die spannendste Aktivität der Welt.
Aber wenn man schon einmal in Big Sur ist, muss man diesen berühmten Stopp einfach mitnehmen, oder?

Mittagessen im Big Sur River Inn
Ich habe während unseres Aufenthalts in Big Sur einige verschiedene Restaurants und Cafés ausprobiert und viele von denen waren richtig gut.
Ich bin einfach ein riesiger Fan von schönen Außenbereichen. Wenn ich die Möglichkeit habe, draußen in der Natur ein kaltes Bier zu trinken, lasse ich mir das meistens nicht zweimal sagen. Und genau deshalb war das Big Sur River Inn am Ende mein absoluter Lieblingsspot zum Essen in Big Sur.
Die Lage war für uns auch perfekt, da es direkt neben unserer Unterkunft, dem Big Sur Campground & Cabins, lag. Wir konnten also einfach zu Fuß hinlaufen.
Das Restaurant hat eine richtig schöne Außenterrasse und das Essen war auch super. Aber das eigentliche Highlight sind die berühmten Holzstühle mitten im Fluss.
Ja, ihr habt richtig gelesen. Man kann sich dort tatsächlich direkt ins flache Flusswasser setzen, ein kaltes Bier trinken und einfach die Füße ins Wasser halten!


Pfeiffer Falls Trail
Zum Start, Ich habe übrigens einen kompletten Guide über die besten Wanderungen in Big Sur geschrieben (schaut dort unbedingt vorbei!), aber einer meiner absoluten Favoriten war definitiv der Pfeiffer Falls Trail.
Wir haben während unserer drei Tage einige richtig schöne Wanderungen gemacht, aber wenn ich am Ende nur eine auswählen müsste, wäre es wahrscheinlich diese.
Und dafür gibt es mehrere Gründe. Erstens, Schon der Weg selbst ist wunderschön. Wir sind direkt an der Big Sur Lodge gestartet und von dort tief in den Redwood-Wald gelaufen. Der Trail führt vorbei an riesigen Bäumen, kleinen Bächen und wunderschönen Holzstegen, bevor man schließlich den Pfeiffer Falls erreicht.
Was die reine Schönheit der Umgebung angeht, war das für mich ganz klar die schönste Wanderung in Big Sur. Was ich außerdem besonders toll fand: Die Wanderung ist wirklich für fast jeden geeignet.
Ich würde Pfeiffer Falls Familien mit Kindern, älteren Reisenden oder einfach allen empfehlen, die gerne draußen unterwegs sind, aber jetzt nicht unbedingt Lust auf eine komplett anstrengende Bergwanderung haben.




Tag 3: Henry Miller Memorial Library, McWay Falls & Julia Pfeiffer Burns State Park
Henry Miller Memorial Library
Die Henry Miller Memorial Library ist wahrscheinlich einer der ungewöhnlichsten Orte in ganz Big Sur. Und ganz ehrlich: Auch wenn ihr keine großen Bücherfans seid, würde ich sagen, dass sich ein kurzer Stopp hier absolut lohnt.
Die Henry Miller Memorial Library liegt mitten im Wald und besteht nicht einfach nur aus einem klassischen Gebäude voller Bücher.
Rundherum gibt es einen riseigen Außenbereich, kleine Kunstwerke und Skulpturen und irgendwie eine ganz eigene, fast schon mystische Atmosphäre, die ich richtig cool fand.
Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass es der beste Ort ist, um tatsächlich ein Buch zu kaufen oder auszuleihen (zumindest habe ich selbst nichts gefunden), aber allein wegen der besonderen Location lohnt sich ein kurzer Besuch meiner Meinung nach definitiv.


McWay Falls
McWay Falls ist auf jeden Fall einer der besten Aussichtspunkte und Wasserfälle die ich in Big sur wirklich in Kalifornien generell besucht habe.
Der Wasserfall fließt hier nämlich direkt von den Klippen runter auf einen kleinen Sandstrand und anschließend ins Meer.
Es sieht fast so aus, als hätte jemand einfach einen riesigen Wasserhahn mitten in den Felsen aufgedreht.
Die gesamte Kulisse mit den steilen Klippen, dem Wasserfall, dem kleinen Strand und den grünen Bäumen ist einfach unglaublich schön und wirkt fast schon surreal.
Was ich außerdem richtig cool fand: Man kommt extrem einfach dorthin. Es ist wirklich nur ein kurzer Stopp direkt am Highway 1. Wir sind mit unserem Mietwagen hingefahren, haben dort angehalten, wo Google Maps uns hingeführt hat, und hatten direkt diese unglaubliche Aussicht vor uns.

Julia Pfeiffer Burns State Park
Der McWay Falls Trail, den ich oben erwähnt habe, gehört tatsächlich zum Julia Pfeiffer Burns State Park.
Aber der Park hat noch viel mehr zu bieten. Hier findet ihr weitere Wanderwege entlang der Küste, wunderschöne Aussichtspunkte und sogar einen beeindruckenden Redwood-Wald zum Erkunden.
Ich selbst habe diese anderen Trails leider nicht mehr geschafft, aber falls ihr nach McWay Falls noch nicht genug von der unglaublichen Natur in Big Sur habt, gibt es hier definitiv noch einiges mehr zu entdecken.
Gerade wenn ihr gerne wandert, lohnt es sich, etwas mehr Zeit einzuplanen.
FAQs zum perfekten Big Sur Roadtrip in Kalifornien
Kann man in Big Sur backpacken?
Wenn ihr mit Backpacking meint, mit einem Zelt in die Natur zu wandern und dort draußen zu übernachten, dann ist die Antwort ganz klar: Ja, absolut. Ein großer Teil der Region rund um Big Sur gehört zum Los Padres National Forest, wo Backpacking und Camping in der Wildnis sehr beliebt sind.
Brauche ich für Big Sur ein Allradfahrzeug oder SUV?
Nach meiner Erfahrung: Nein, überhaupt nicht. Ich habe für unsere komplette dreitägige Reise einen ganz normalen Mietwagen gefahren und wir hatten kein einziges Mal eine Situation, in der wir ein 4WD-Fahrzeug gebraucht hätten. Alle wichtigen Aussichtspunkte, Wanderparkplätze und Unterkünfte, die wir besucht haben, liegen direkt an gut ausgebauten Straßen.
Ist Big Sur teuer?
Ja und nein. Einerseits ist Kalifornien generell nicht gerade günstig, und gerade in Big Sur können Unterkünfte ziemlich teuer werden, weil die Auswahl begrenzt ist. Andererseits waren fast alle Aktivitäten, die wir gemacht haben, komplett kostenlos oder haben nur eine kleine Gebühr gekostet.
Wie kommt man nach Big Sur?
Wir sind direkt nach San Francisco (SFO) geflogen und von dort die Küste Richtung Süden nach Big Sur gefahren. Diese Route war nicht nur super einfach, sondern auch unglaublich schön.Alternativ könnt ihr natürlich auch nach Los Angeles (LAX) fliegen und von dort Richtung Norden fahren.
Ist Big Sur in Kalifornien eine Reise wert?
100% ja! Big Sur gehört definitiv zu meinen absoluten Lieblingsorten in ganz Kalifornien. Fairerweise muss ich sagen: Ich liebe Outdoor-Abenteuer, Wandern und Natur, weshalb diese Landschaft hier einfach perfekt zu mir passt.
Fazit zu meiner 3 Tage in Big Sur Route
Alles in allem würde ich sagen, dass drei Tage die perfekte Zeitspanne für einen ersten Besuch in Big Sur sind.
Genau so lange war ich dort auch und obwohl ich ohne Probleme noch länger hätte bleiben können, um weitere Wanderungen zu machen oder einfach noch ein paar Nachmittage entspannt am Fluss zu verbringen, konnten wir in drei Tagen alle großen Highlights sehen, ohne dass es irgendiwe stressig wurde oder so.
Wir haben in einer gemütlichen Hütte mitten im Wald übernachtet und waren jeden Tag draußen unterwegs. Genau das ist das Schöne an Big Sur: Ihr könnt die Reise auch komplett anders gestalten.
Wenn ihr lieber einen luxuriösen Wochenendtrip machen möchtet, gibt es wunderschöne Lodges mit beheizten Infinity-Pools, Whirlpools und unglaublichen Ausblicken mitten im Wald.
Big Sur passt also wirklich für jeden, egal ob ihr mit Rucksack unterwegs seid, gerne wandert oder einfach ein entspanntes Luxus-Wochenende in der Natur verbringen möchtet.
Ich hoffe, dieser Guide zeigt euch ein bisschen, wie ich meine drei Tage in Big Sur, Kalifornien verbracht habe, und hilft euch dabei, eure eigen eigenen Big Sur Roadtrip zu planen.
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